Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung

Wir sind Experten in den Bereichen Durchstrahlungsprüfung, Ultraschallprüfung, Oberflächenrissprüfung und Härteprüfung und begleiten Sie gerne bei Ihren Projekten.

Durchstrahlungsprüfung

Die Durchstrahlungsprüfung ist ein bildgebendes Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZFP) zur Darstellung von Materialunterschieden. Mit Röntgen- oder Gammastrahlung aus einer geeigneten Quelle (einer Röntgenröhre, einem Linearbeschleuniger oder einem Isotop) wird die Dichte eines Bauteils auf einem Röntgenfilm abgebildet. Dort erscheint ein Projektionsbild des Bauteils. Am Grad der Schwärzung lässt sich die unterschiedliche Materialdicke oder -dichte erkennen. Je dicker oder dichter ein Bauteil, desto weniger Strahlung kann es durchdringen und desto heller erscheint die Stelle auf dem Röntgenbild.

Durchstrahlungsprüfung Anwendungsbeispiel 1

Ultraschallprüfung

Das Ultraschallprüfverfahren ist ein Volumenverfahren und dient zur Detektion von inneren und äußeren Fehlern, z. B. bei Schweißnähten, Schmiedestücken, Guss, Halbzeugen oder Rohren. Der Ultraschall gelangt mit Hilfe eines Koppelmittels (Öl, Gel oder Wasser) in das zu prüfende Werkstück.
Bei bekannter Schallgeschwindigkeit wird die Laufzeit bis zu einer Fehlstelle exakt gemessen und über das Reflexionsverhalten die Art und Größe der Fehlstelle bestimmt. Querbohrungen, Sacklochbohrungen und Nuten dienen als Vergleichsgrößen für die Bestimmung von Fehlern. Je nach Art und Gefüge des Werkstoffes werden Prüfköpfe mit unterschiedlichen Frequenzen benutzt. Bei Standardbauteilen liegen die Frequenzen im Bereich von 0,5 bis 20 MHz Das Verfahren eignet sich auch für Wanddickenmessungen z.B. bei Flächenkorrosion an Behältern Rohrleitungen im Betrieb.

Ultraschallprüfung Standard

Oberflächenrissprüfung

Oberflächenprüfverfahren dienen dazu, Fehlstellen an Werkstücken zu detektieren, die zur Oberfläche hin offen sind.

  • Die Komponenten werden sowohl bei Ihnen vor Ort als auch stationär bei Serienteilen in unserem akkreditierten Prüflabor geprüft.
  • Die Auswertung der Befunde erfolgt durch unser qualifiziertes, zertifziertes und notifiziertes Personal.
  • Mit Hilfe unserer metrologisch rückgeführten Prüf- und Kontrollkörpern und kontrollierten Prüfmitteln stellen wir die höchste Qualität der Prüfungen sicher.
Oberflächenrissprüfung Anwendungsbeispiel 1

Härteprüfung

Die Härteprüfung ist ein Verfahren der mechanischen Werkstoffprüfung. Ziel der Härteprüfung ist es, Werkstoffe zu unterscheiden, zu analysieren, zu entwickeln und zu verbessern.

Verwendung der Härteprüfung:

  • Ermittlung der Eignung von Werkstoffen für Bauteile
  • Abnahme bei Kontrollen im Rahmen der Qualitätssicherung
  • Unterscheidung von Materialien
  • Klärung von Schadensfällen